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Hier finden Sie neuere Informationen, aktualisiert auf den Stand August 2017:

Der Start meiner Non-Profit-Organisation sowie dieser Homepage begann im August 2006. Die Erwartung ist, dass  dieser neue Ansatz Archäologie zu managen Anklang findet  und Interessierte zur Mitarbeit anregt. Eine Reaktion auf diese Initiative ist erwünscht und dient dazu, es besser zu machen.

Die Kartierung, Analyse und Datierung von 110 Fundstellen  aus 30 Jahre Feldbegehung im Bereich Ingolstadt - Donauwörth im Depot Zuchering wurde 2008 abgeschlossen. Die Ergebnisse wurden dem Ingolstädter Verwalter des Depot Zuchering, Herrn Dr. Riedeöl  übergeben.

Das Projekt "Östlicher Riesrand" ist 2014 vorerst abgeschlossen. Das Bayerische Landesamt für Denkmalspflege hat  das Projekt finanziert. Dr. Obst war im Landesamt mein Ansprechpartner. Ich konnte Herrn Dr. Dirian, Erlangen, für die zeitliche Einordnung mit erheblichen Mitteln der Bayerischen Staatsregierung gewinnen. . Die Form der Zusammenarbeit und die überraschenden Ergebnisse sind unter "Deutschland" im Einzelnen dargestellt. Über 300 Fundstellen wurden mit dem System  "bayernviewer" bearbeitet, in einer großen Exzell-Datei archiviert und zeitlich eingeordnet. Die bisherige Fundleere des Altpaläolithikums in Bayern könnte mit über 100 Funden aufgefüllt werden, falls sich die universitäre Wissenschaft dem Komplex "Grauzone" endlich einmal nähern würde. Näheres findet sich unter "Deutschland". Meine Funde sind in  der Bayerischen Staatssammlung München deponiert worden. Eine 10-seitige Kurzfassung ist im Band XX der Rieser Kulturtage, Nördlingen 2014 publiziert worden. 

Das Projekt Nördliche Donau, finanziert durch das BfD,. hatte am 2. Januar 2016 begonnen mit einer voraussichtlichen Dauer von 2 Jahren. Der Rahmen ist wie beim ersten Projekt vorgegeben und als regionale Fortsetzung der Feldforschung zu verstehen. Es wurde mit der Aufnahme von 250 Fundstellen gerechnet im Rechteck Donauwörth-Neuburg-Eichstätt-Monheim. An Stelle des bayernviever wird der BayernAtlas eingesetzt. Zusätzlich findet eine Fotodokumentation statt mit einer GPS-Ortung aller Fundplätze mit der Olympia-Kamera. Ein neuner Schwerpunkt dieses Projekts ist eine ausführliche schriftliche Dokumentation mit Publikation in der betreffenden Fachliteratur. Dabei sollen vor allem die sogenannte Graue Zone näher analysiert werden, die sich bisher einer zeitlichen Bestimmung entzieht.

3. Projekt ab August 2017
Schon im August 2017 waren die 250 Fundstellen erreicht. In Übereinstimmung mit dem Landesamt in München wurde zur Verdichtung der Fundaufnahme ein neues Projekt aufgelegt, mit dem Ziel weiterer 100 Funde, so dass eine Gesamtgröße von rund 350 Funden erreicht wird und somit größengemäß ein Vergleich mit den Funden östlich des Rieskraterrandes ermöglicht wird.

Für die Zukunft ist anvisiert, dass das Material im Zucheringer Depot in ähnlicher Weise wissenschaftlich aufgearbeitet wird, um es dem Landesamt zuzuführen. Erste - positiv verlaufende - Gespräche mit dem Stadtheimatpfleger von Ingolstadt Dr. Riedel sind geführt worden.

In dem Endbericht sind von meiner Seite aus folgende Schwerpunkte angepeilt: Vergleich der großen Funddichte meines Jurateils mit den geringen Funden im dem blaubäuren  Teil des westlichen Juras nördlich von Ulm (seit Kurzem Welltkulturerbe): Einfluss der Geologie auf die archäologischen Funde. Wachsende Bedrohung der intensiven Landwirtschaft auf die archäologische Feldforschung. Weitere Schritte zur Klärung der Grauen Zone (Älteres Altpaläolithikum).

 

 


 

Bayern befindet sich wie andere Bundesländer in dem Prozess der Digitalisierung seiner Bodendenkmäler.
  entwickelte gegenüber dem Bayerischen Landesamt für Denkmalspflege in der Vergangenheit Vorschläge, wie die ehrenamtlichen Mitarbeiter im Bereich des field research in diesen Prozess eingebunden werden können. Vielleicht haben diese Bemühungen dazu mit beigetragen, dass das Modell "Archäologie und Ehrenamt" des blfd auf einem guten Weg ist..

Im Fall des Ägyptischen Projekts hat die Revolution in  Ägypten neue Fakten geschaffen. Es steht zu hoffen, dass die Korruption auf allen Ebenen, die bisher eine Realisierung verhindert hat, .einem neuen Ethos weicht. Noch ist es aber zu früh für ein definitives Ergebnis.

 

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