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   Projekt Zuchering

 

Hunderte  zumeist steinzeitliche Oberflächenfunde von 30 Jahren Sammlertätigkeit werden im Depot eines riesigen Keller in Zuchering, südlich von Ingolstadt,  bearbeitet. Im Auftrage des Bayerischen Landesamtes für Denkmalspflege. Es sind vorgeschichtliche Silex-Funde aus einer Zeit ohne schriftliche Überlieferung von der frühen Bronzezeit 4000 vor heute bis zum älteren Mittelpaläolithikum 70 000 vor heute.  Einige Silex-Artefakte können bis ins Altpaläolithikum des Homo erectus zurückreichen.

 

 

 

Im Sommer 2005 ist die Arbeit für den Regierungsbezirk Oberbayern getan - Zeit für einevorerst provisorische  Bilanz für ein großes rechteckiges Fundareal.
Osten:  Autobahn München-Nürnberg,  Süden: Donau, Westen: Pappenheim - Eichstätt, entlang der Grenze zum Regierungsbezirk Schwaben. Es liegen 550 Fundpunkte vor. 2005-2006 sind die schwäbischen Funde bis zur Linie Donauwörth-Mündling in Bearbeitung.

 

 

 

Ein computererzeugter 3-D-Blick auf die bewegte Landschaft von der Donau zum Wellheimer Trockental und das nach Norden ansteigende Jura. Ein Drittel der Fläche ist mit Wald bedeckt und unzugänglich für Oberflächenfunde.

 

 

 

Ein geologischer Kartenausschnitt aus dem Zentrum des Untersuchungsgebietes. Oben windet sich schlangenförmig die Altmühl von West nach Ost, tief eingeschnitten in den Jura, links das weiße Band der Urdonau, die risszeitlich ihren Lauf veränderte und das Wellheimer Trockental hinterließ. Zeitweise bahnte sich die Donau einen Weg unten rechts in Richtung Ingolstadt. Aber nicht die Talauen waren der Schwerpunkt der Suchaktionen, sondern die lehmigen Felder auf den Höhen der Kalkalb.

 

 

 

Warum? Die Höhlen an den Talrändern entzogen sich oberflächigen Suchaktionen und die Täler waren zumeist von Hangrutschungen dilluvial (am Ende der Eiszeit) verschüttet worden. Wie wir heute wissen, waren die Höhenflächen auch die eigentlichen Jagd- und Sammelgebiete der urzeitlichen Menschen. Was hinzu kommt: Der karbonathaltige Jurakalk enthält den für Frühmenschen begehrten Hornstein -  Knollen oder Platten - als Rohstoff für seine Werkzeuge

 

 

Die geologische Karte (Meyer/. Schmidt-Kaler 1991) ist nicht ganz vollständig. Sie stellt nicht die Auswürfe der Trümmermassen aus dem Meteoritenkrater des Ries dar, die inselartig westlich und östlich von Dollnstein sich als geologische Inseln erhalten haben und westlich von Gammersfeld flächendeckend auftreten . Diese wurden oft vom Neandertaler aufgesucht wegen der Silexrohstoffe für seine Werkzeuge.

 

 

 

Links oben die Einmündung des Wellheimer Trockentals bei Dollnstein in das Altmühltal mit steilen Trockenrasenwänden und Kletterfelsen. Dahinter auf der Hochfläche von Schönfeld und Schönau erstrecken sich große Fundplätze.

 

 

 

 

Die Dynamik der Landschaft ist mit den berühmten paläolithischen Fundgebieten in Südfrankreich vergleichbar, mit ihren tiefen Tälern in Kalk eingeschnitten, der vor 180 Millionen Jahren sich aus Korallen, Ablagerungen und Schwamm-Riffen in einem flachen subtropischen Meer bildete - auf der gleichen Breite wie die Bahamas und Kuba heute. Wie auf dieser Homepage unter dem Titel Geologie von Kuba dargestellt, waren vor 180 Millionen Jahre  die geologischen Formationen des jüngeren Jura Kubas und der Alb erheblich näher als heute nach der Öffnung des Atlantiks und der Drift von Kuba mehr als 5000 km westwärts.

 

 

In einem Querschnitt von Nord nach Süd durch die Alb bis zur Donau ist die gewellte Hochfläche, die sich langsam zur Donau hin absenkt, sowie die tief eingeschnittene Schutter und die Donau zu sehen, wo der Kalkboden kilometertief in die tertiären Aufschüttungen Richtung Alpen eintaucht. Die übrigen Täler (Senken) sind seit dem Tertiär trocken gelegt. Weil das Wasser auf der Hochfläche schnell versickert, ist dort die Erosion gering - wichtig für den Sammler, um ungestörte Schlagplätze der Urmenschen anzutreffen. Die heutige Oberfläche der Alb zeichnet recht getreu die alten Landschaftskonturen vor Millionen von Jahren ab.

 

 

 

Unter den bisher aufgearbeiteten 550 Fundplätzen finden sich wichtige Epochen der Menschheit.
Im folgenden sollen einige präsentiert werden:

 

 

vor 4500 Jahren

Frühbronzezeitliche Dolche von Ochsenhart, z.T. zerbrochen . Der Plattensilex ist aus einem der ältesten Bergwerke der Menschheit gewonnen und an Ort und Stelle zu Halbfabrikaten zugeschlagen worden. Die Fabrikation durch Spezialisten ist genormt und wahrscheinlich auch für den Export bestimmt gewesen.

 

 

 

Die gleichen Spitzen treten ein paar Kilometer östlich in Schönau auf. Die rötliche Färbung kommt durch den Einfluss von Feuer. Wahrscheinlich wurde der Silex zu seiner Festigung temperiert, eine Methodik, die die älteren Mesolithiker, aber auch die Indianer kannten.

 

 

 

vor 6000 Jahren.....
Keramik, Kerne und Abschläge der ältesten Bauern in Europa, die Bandkeramiker, aus der Rennertshofener Siedlungskammer, im Juni 2004 aufgelesen.

 

 

 

vor 20 000 Jahren und älter
Jungpaläolithikum (Magdaleen) Klingenkratzer aus Ried-Dollnstein, bei Ausschachtungsarbeiten eines Grabens südlich von Dollnstein in der Wand gefunden. Vielleicht fallen sie auch schon ins Gravettien. Die Geräte sind im Original 6 cm lang.

 

 

 

vor 28 000 Jahren 
der erste moderne Mensch in Mitteleuropa hat sich auf den Windhöhen kurz niedergelassen, um von der Höhe Großwildjagd zu betreiben. Es liegen Klingenstichel des Aurignacien vor.

 

 

 

Vor 50 000 Jahren
Ein seltener Fund: ein herzförmiger kleiner Faustkeil eines Neandertalers auf den Höhen von Schönfeld. Er trägt die gleiche tiefbraune Patinierung wie die umgebenden Funde des Neolithikums. Seine relative Kleinheit kann darauf zurück geführt werden, dass er  nach Gebrauch des öfteren nachgeschärft worden ist.

 

 

 

Vor 250 000 Jahren - möglicherweise
Angesichts der geologischen Daten - alte, "ruhige" Oberflächen - wären auch ältere Perioden der vorletzten Eiszeit möglich. Links ein Rindenabschlag mit Bulbus und schwarzpatinierter Oberfläche aus dem risszeitlichen Schotter der Altmühl oberhalb von Böhming und rechts ein "Clactonien-Abschlag" mit alter zerfurchter Oberfläche bei Biesenhard.

 

 

 

Vor ????Jahren?
Nicht alle Funde können eindeutig bestimmt werden, vor allem wenn sie aus unterschiedlichem Material und Erhaltungszustand bestehen. Dazu zählt z.B. Hard 15. Gehören alle Artefakte zu einem Ensemble oder sind unterschiedliche Perioden zusammen gemischt worden? Da hilft nur: weitersuchen!

 

 

 

Kurze inhaltliche Beschreibung der 550 im Depot Zuchering aufgearbeitete Funde.

1. Fundhistorie

Die Feldbegehungen fanden von 1974 – 1990 statt. Ausgehend von der westlichen Stadtgrenze Ingolstadt wurden die Felder systematisch in Richtung Westen und Nordwesten begangen. 1990 war die Linie Donauwörth – Mündling im Westen und im Norden die Albtraufe (Anlauter Tal –Weißenburg) erreicht. Südlich der Donau  fanden nur kurze Abstecher in die geologische Formation der Molasse statt, die kein Paläolithikum aufwies.  Bewusst wurde also das Juragebiet mit seinen reichhaltigen Vorkommen an Jurahornstein  aufgesucht. Zu Beginn der Suche waren mir einige archäologische Arbeiten um Ingolstadt und Tempelhofen, die Höhlenfunde in den Taleinschnitten (Mauern Zotz, Dollnstein, KH Rieder…) , das Mesolithikum von Donaumoos (Seitz) sowie die Aktivitäten des rührigen Neuburger Heimatforschers Eckstein bekannt.

Mein Interesse war eindeutig auf neue Funde des Paläolithikums gerichtet. Ich rechnete mir aus,  bei  dieser relativ unerforschten Zeitepoche bisher unbekannte Funde aufzuspüren. Hinzu kam, dass die „unansehnlichen“ paläolithischen Abschläge an der Oberfläche den Bauern bei ihrer Feldbestellung eher entgehen würden als jüngere Funde. Die Hochflächen des Juras versprachen eine erosionsgeschützte Situation – mehr als die Täler, wie auch die Funde bewiesen. Im ständigen Kontakt mit dem Vor- und Urgeschichtlichen Institut der Universität Erlangen  sowie Karl Heinz Rieder  ließ ich unklare Funde begutachten. Eine wertvolle Hilfe war auch der leider zu früh verstorbene Privatdozent Wolfgang Weißmüller aus Erlangen.

2. Kurze Beurteilung der Funde (unter Bezugnahme auf  den Link „Statistik der 550.“)

2.1 Altpaläolithikum (A)

Bei den 14 Fundpunkten  handelt es sich fast nur um verstreute Einzelfunde, deren sichere Einordnung ins Altpaläolithikum (und nicht ins Mittelpaläolithikum) daher nicht unproblematisch ist, wie in der Kurzbeschreibung nachzulesen ist. Um Sehensand könnte eine größere Konzentration vorliegen.  Oberflächenfunde dieser Epoche sind in Bayern extrem rar, der Übergang zu Trümmern fließend. Mit den heutigen Erfahrungen  wäre der Sucherfolg sicherlich größer gewesen. Immerhin bemühte ich mich  – wenn auch vergebens – in den pleistozänen Schottern des Ur-Lechs um Burgheim und den Hochschottern der Altmühl  um Eichstätt gezielt dem Altpaläolitikum nach zu spüren…

2.2 Das Mittelpaläolithikum (MP)

weist mit 89 Lokalitäten eine überraschend hohe Fundhäufigkeit auf. Schlagplätze mit über 100 Artefakten liegen in Dollnstein, Dollnstein-Groppenhof, Solnhofen, Speckberg, Böhmfeld, Unterstall, Ried-Groppenhof vor. In den spätneolithischen Bergwerken Schönau, Schönfeld, Ochsenfeld,  finden sich verstreut mittelpaläolithische Artefakte. Ansonsten ist eine fast gleichmäßige Streuung von mittelpaläolithischen Artefakten über die gesamte Begehungsfläche dokumentiert wordn. In der Textbeschreibung zu einzelnen Funden findet sich manchmal keine absolut sichere zeitliche Festlegung, was sich aus einer geringen Fundmenge vor Ort erklärt. Einzelne Fundpunkte mögen daher aus dem MP-Schema heraus fallen. Dem ist entgegen zu stellen, dass unter der Rubrik „unbestimmt“  sich etliches Mittelpaläolithikum verbergen dürfte. Bei einer intensiven Nachsammlung dürfte sich die Zahl der Funde  erheblich vergrößern. Mit Ausnahme von Speckberg (Müller-Beck) sowie Windhöhe sind bisher keine der Lokalitäten publiziert worden.

2.3 Das Jungpaläolithikum (JP)

ist seltener anzutreffen als das Mittelpaläolithikum (21 Fundpunkte). Die ersten modernen Menschen haben also weniger Spuren hinterlassen als der Neandertaler. Größere Schlagplätze über 100 Artefakte weisen auf: Joshofen (spätes JP), Treidelheim (spätes JP – frühes ME), Breitenfurt (spätes JP, nicht dokumentiert), Inching (spätes JP-frühes ME), Möckenlohe mit allein 7 Fundpunkten (frühes JP, Aurignacien), Eitersheim-Windhöhe (frühes JP, Aurignacien, nicht dokumentiert), Nassenfels (spätes JP). Windhöhe ist bisher dokumentiert worden.

2.4 Paläolithikum (P)

Mehr als 15 Funde sind als Paläolithikum bezeichnet, d.h. es lässt sich nicht entscheiden, in welche Zeitepoche innerhalb des Paläolithikums die Funde zu stellen sind. Analytisch ist aber eine Trennung zu den jüngeren Perioden möglich.

2.5 Das Mesolithikum

ist mit insgesamt weit über 35 Fundpunkten wieder reichlicher dokumentiert. Anders als die großen flächigen Konzentrationen im Donaumoos und auf den Monheimer Sanden – deren Funde im Depot Zuchering sind noch nicht dokumentiert - sind größere Schlagplätze im oberbayerischen Teil selten: Zu nennen sind: Haunsfeld-Wildbad, Hafenreuth, Inching. Ansonsten streuen  mesolithische Artefakte als Einzelfunde über das gesamte Untersuchungsgebiet.

2.6 Das Neolithikum - Bronzezeit

weist die größte Häufigkeit aller Funde auf. Große Fundkonzentrationen mit Siedlungen finden sich um Buxheim (z.T. schon verbaut), Egweil, Hütting, Gaimersheim, Kösching, Attenfeld, Rennertshofen. Diese Funde sind mit Siedlungen verbunden und in den Niederungen nahe Wasserstellen anzutreffen. Sie waren schon früher z.T. bekannt (Eckstein) und sind in den letzten 15 Jahren des öfteren publiziert worden.  Wo verzierte Keramik vorliegt, wurde eine nähere Bestimmung versucht. In den Siedlungsfunden liegt das gesamte Spektrum  vor wie Pfeilspitzen, Stein-Beile, Hüttenlehm, Bohrer etc.

Neu hingegen war das Aufspüren von spätneolithischen Bergwerken – ohne Keramik - auf den Höhen der Alb – mit Ausnahme des schon durch Winkelmann vor dem 1. Weltkrieg bekannten Tempelhof. Um Schönau, Schönfeld, Ochsenfeld, Inching, Bieswang steht zumeist Plattensilex an, der sich für eine standardisierte Dolchproduktion mit Exportverbindungen eignet. Ein Teil dieser Funde dürfte in die Bronzezeit reichen.

2.7 Sonstiges

Die erfassten sonstigen Zeitstellungen wie Urnenfelderzeit (1), Hallstattzeit (10), Römische Kaiserzeit (6) sind praktisch zu vernachlässigen und sicherlich unterrepräsentativ.  Gründe dafür sind schon dargestellt worden. Soweit es sich um hochgepflügte Metallfunde handelt, sind sie von den Bauern aufgesammelt worden.  Die nichtverzierte Keramik bereitet analytische Schwierigkeiten. Auch wenn mein Interesse auf das Paläolithikum gerichtet war, kann das unbefriedigende Ergebnis nicht auf  ein bewusstes Negieren durch selektives Sammeln zurück geführt werden. Mit der Unterstützung von Herrn Daniel Meixner liegen immerhin einige Ergebnisse vor.

2.8 Mittelalter

Sicheren Boden betreten wir mit den mittelalterlichen Funden (36), zumeist Keramikfragmente. Aber auch hier kann die Fundsituation keineswegs als repräsentativ für die Zeitepoche bezeichnet werden. Ein Grund mag auch in dem Tatbestand liegen, dass das Konzentrat der Funde in den Dörfern zu suchen ist.

2.9 Neuzeit

Die Neuzeit (32) ist auf den Äckern durch abgearbeitete Sensendengeln, Murmeln, Schiefertafelfragmenten,  glasierte Keramikfragmente aber auch Spuren des 2. Weltkrieges präsent wie Gewehr-Kartuschen und vor allem Kartuschen von großkalibriger MG-Munition, die von Bordkanonen aus den Luftkämpfen stammen. Angesichts des gleichmäßig über den Äckern verstreuten  korrodiertem Metall kann man davon sprechen, dass diese Kriegszeugen geradezu vom Himmel gerieselt sind. Es liegen auch rund 30  Münzfunde vor, die  nicht archiviert worden sind. 

3. Unbestimmte Zeitstellung – offene Fragen

Wenn rund ein Fünftel der Funde unbestimmt geblieben ist, widerspricht dies dem weitaus geringeren Anteil an unbestimmbaren Funden, die in den Beiheften der Bayerischen Vorgeschichtsblätter vorliegen. Schwierig wird die Analyse von Bodenfunden, wenn nur eine geringe Anzahl oder einzelne Artefakte begutachtet werden können. Hinzu kommt die oben erwähnte Problematik bei der Analyse von unverzierter Keramik oder Eisenschlacken. Durch die Hinzuziehung von weiteren Experten könnte der Anteil der unbestimmten Funde verringert werden, ohne dass sich aber an dem Gesamtergebnis etwas Entscheidendes ändern würde.

Statistischer Überblick zur Zeitstellung der 550 bearbeiteten Fundpunkte  Depot Zuchering

In der Gesamtsumme der Funde kam es manchmal zu  Mehrzählungen, weil mehrere Zeitperioden pro Fund vorlagen. Leider kann das automatische Suchprogramm in Word dann nicht  begrenzbare Resultate für Mehrfachfunde liefern, wenn es sich um die Zeitstellung durch einzelne Buchstaben (wie N)  oder einfache Buchstabenkombinationen handelt. Daher „nicht erfasst“.

Altersstellung

Insgesamt (Mehrfachzählung)

A

Altpaläolithikum

14

MP

Mittelpaläolithikum

89

JP

Jungpaläolithikum

21

P

Paläolithikum (nicht näher unterteilbare Funde)

Mehr als 21.  (präzise Zahl nicht erfasst)

ME

Mesolithikum

Mehr als 35

N

Neolithikum

Mehr als 235

BZ

Bronzezeit

10

UZ

Urnenfelderzeit

1

HA

Hallstattzeit

10

RK

Röm. Kaiserzeit

6

MI

Mittelalter

36

Neu

Neuzeit

32

T

Natur-Trümmer

Mehr als 9

Ub

unbestimmt

158

Eine Häufigkeitskurve der Fundpunkte würde zwei Spitzen aufweisen – eine unerwartete im Mittelpaläolithikum und eine zu erwartende im Neolithikum. Dass die Funde von UZ, HA, RK offensichtlich unterrepräsentiert ausfallen, hat mehrere Gründe, die oben schon dargestellt worden sind und hier nur noch einmal kurz erwähnt werden sollen:  Meine Aufmerksamkeit war auf Steinartefakte ab der Bronzezeit konzentriert. UZ, HA, RK liegen (wie andere nachbronzezeitliche Kulturperioden, die hier nicht aufgelistet sind) oberflächlich fast nur in Keramikfragmenten vor. Eine Bestimmung von indifferenter unverzierter Keramik vor dem Mittelalter konnte nur mit Hilfe von hinzugezogenen Experten durchgeführt werden.

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